TomTom
... während im Weltdurchschnitt 1055 Mädchen auf 1000 Jungen das Licht der Welt erblicken, fühlt man sich bei der immer noch gängigen Praxis des weiblichen Fötizid in Indien ins Steinzeitalter zurückversetzt. Daran hat bis heute auch die Bevölkerungszählung von 2001 nichts geändert, die sehr eindrucksvoll aufzeigte, dass das Verhältnis von Neugeborenen in Indien auf unglaubliche 933 Mädchen zu 1000 Jungen gesunken ist.

Wenn nun Frauengruppen in Indien Banner in den Straßen hochhalten mit der Aufschrift: „Gesucht werden über 60 Mio. Frauen“ sollte die Welt unbequem werden und fragen, wo diese Frauen seit der Unabhängigkeit Indiens 1947 geblieben sind?
Nun ... zumindest für einen kleinen Teil dieser ungeborenen Föten konnte jetzt Klarheit geschaffen werden.
Im Hinterhof des „Beaulla Maternity and Nursing Home“ im Dorf Patiala, weniger als 50 Kilometer von der Hauptstadt Delhi entfernt, hatte Doktor A. K. Singh selbst eine Grube gegraben, diese mit einem Rohr zu seiner Klinik verbunden und von dort dann rund 350 weibliche Föten die Toilette heruntergespült. Bei der Festnahme stellte sich zudem heraus, das Singh kein Doktor, sondern vielmehr Ex-Soldat ist.
Weil zwischenzeitlich nicht nur Frauenrechtlerinnen gegen die Diskriminierung von Mädchen Sturm laufen, ist es zu dieser Razzia in der Abtreibungsklinik überhaupt gekommen. Von Zufall kann bei dem Fund in Patiala auch sicherlich nicht die Rede sein, denn die Klinik liegt in Haryana und man kann nur vermuten, das Frauen der Mittelschicht aus Gurgaon in der Klinik „Kunden“ waren.
Spätestens hier schließt sich dann der Kreis, denn in einigen Dörfern hat die Entwicklung bereits dramatische Formen angenommen. Die Knappheit an Bräuten führt dazu, das Väter sogenannte Agenten in ärmere Dörfer schicken, eine Braut für ihre Söhne zu besorgen. Zum einen als Statussymbol, als Gebärmaschine für Jungen und „selbstverständlich“ auch als kostenlose Haushaltssklavin.
Sollte der Frauenmangel jedoch zu groß sein, dann wird einfach die Praxis der Polyandrie wieder eingeführt und die Frau dient gleich mehreren Brüdern als Braut. Wen wundert es dann noch, das Sie dann diejenige ist, die mit ihren vermehrten Schwangerschaften in solchen Kliniken wie dem „Beaulla Maternity and Nursing Home“ landet.
Wenn nun Frauengruppen in Indien Banner in den Straßen hochhalten mit der Aufschrift: „Gesucht werden über 60 Mio. Frauen“ sollte die Welt unbequem werden und fragen, wo diese Frauen seit der Unabhängigkeit Indiens 1947 geblieben sind?
Nun ... zumindest für einen kleinen Teil dieser ungeborenen Föten konnte jetzt Klarheit geschaffen werden.
Im Hinterhof des „Beaulla Maternity and Nursing Home“ im Dorf Patiala, weniger als 50 Kilometer von der Hauptstadt Delhi entfernt, hatte Doktor A. K. Singh selbst eine Grube gegraben, diese mit einem Rohr zu seiner Klinik verbunden und von dort dann rund 350 weibliche Föten die Toilette heruntergespült. Bei der Festnahme stellte sich zudem heraus, das Singh kein Doktor, sondern vielmehr Ex-Soldat ist.
Weil zwischenzeitlich nicht nur Frauenrechtlerinnen gegen die Diskriminierung von Mädchen Sturm laufen, ist es zu dieser Razzia in der Abtreibungsklinik überhaupt gekommen. Von Zufall kann bei dem Fund in Patiala auch sicherlich nicht die Rede sein, denn die Klinik liegt in Haryana und man kann nur vermuten, das Frauen der Mittelschicht aus Gurgaon in der Klinik „Kunden“ waren.
Spätestens hier schließt sich dann der Kreis, denn in einigen Dörfern hat die Entwicklung bereits dramatische Formen angenommen. Die Knappheit an Bräuten führt dazu, das Väter sogenannte Agenten in ärmere Dörfer schicken, eine Braut für ihre Söhne zu besorgen. Zum einen als Statussymbol, als Gebärmaschine für Jungen und „selbstverständlich“ auch als kostenlose Haushaltssklavin.
Sollte der Frauenmangel jedoch zu groß sein, dann wird einfach die Praxis der Polyandrie wieder eingeführt und die Frau dient gleich mehreren Brüdern als Braut. Wen wundert es dann noch, das Sie dann diejenige ist, die mit ihren vermehrten Schwangerschaften in solchen Kliniken wie dem „Beaulla Maternity and Nursing Home“ landet.