Ein politisches Märchen für Wahlberechtigte aller Altersgruppen.
Es war einmal ... ein Politiker namens Frank-Walter Steinmeier v.d. SPD, der wie aus heiterem Himmel am 22. November 2005 von Bundeskönigin
Angela Merkel v.d. CDU zum Bundesaußenminister berufen wurde. Alle anderen Politiker und auch die Bürger waren schon sehr überrascht, denn vorher
hatte man nur wenig von ihm gehört oder gelesen.

Fortan regierte Frank-Walter als Außenminister ruhig und gelassen, bis er Anfang 2007 sogar das Amt des Ratspräsidenten der Europäischen Union übernahm.
Als dann noch der große Politiker Franz Müntefering v.d. SPD seinen Rücktritt als Vizekönig ankündigte, übernahm Frank-Walter am 21. November auch dieses Amt.
An einem verregneten Septembertag a.D. 2008 begab es sich nun, das Frank-Walter von seinen Weggefährten sogar zum Spitzenkandidaten für
die jetzt anstehende Bundestagswahl gekrönt wurde. Daraufhin wurde der große Kurt Beck v.d. SPD so stinkig, das er als Vorsitzender seiner Bundestafelrunde
lieber ganz abdankte. Da Frank-Walter aber unbedingt Bundeskönig werden will, hat er sich von dem unehrenhaften Verhalten seines Kampfgefährten nichts anmerken
lassen und sofort mit den Vorbereitungen und Planungen für seine vermeintlich bevorstehende Krönung am 27. September 2009 begonnen.
Bevor Frank-Walter jedoch zum Bundeskönig gekrönt werden kann, muss er mit seinen treu ergebenen Weggefährten noch in einen schweren (Wahl)Kampf ziehen
und seine Stärke unter Beweis stellen. Und so kommt alles wie es kommen muss.

Er denkt immer wieder gerne zurück an die Zeiten, wo er bei dem damaligen Bundeskönig Gerhard Schroeder v.d. SPD seine Dienste als Staatssekretär versah.
Hier hat er sehr viel über Taktik im (Wahl)Kampf gelernt. Er erinnert sich mit Freude an die Aussagen von Bundeskönig Gerhard im Jahre des Herrn 1998 bei Hofe
und in aller Öffentlichkeit: „Ich habe es nicht verdient wiedergewählt zu werden, wenn ich es nicht schaffe, die Arbeitslosigkeit signifikant zu senken“.
Das von König Gerhard bereits am 4. März 2001 nur noch "unter drei Millionen" als Ziel festgeschrieben wurde und am 6. April 2001 lediglich "die Marke von unter 3,5 Millionen"
zur Diskussion stand kann ja mal passieren, oder?. Das König Gerhard dann erneut am 16. November 2001 zugeben musste: „Dies ist nicht zu schaffen“ ist
sicherlich ärgerlich, aber so was passiert eben. Im Mai 2005 lagen die Arbeitslosenzahlen bei etwa 5 Millionen und es hat wahrhaftig keinen Toten interessiert.
König Gerhard konnte seine Versprechen also nicht einhalten ... na und? Hat doch eh niemanden interessiert, oder?
Frank-Walter erwacht wieder aus seinen Erinnerungen, grinst vor sich hin und freute sich euphorisch: „Diese Taktik verwende ich in meinem (Wahl)Kampf
auch!“ und lies sofort seine Schreiber und Gelehrten kommen um eine neue (Wahl)Kampfpropaganda auszuarbeiten.
Da ihm bis zum 27. September 2009 jedoch nicht mehr viel Zeit bleibt, hat er seine Untertanen mit Nachdruck angewiesen, besonnen aber schnell zu arbeiten.
Es vergingen Tage und Wochen, aber nichts passierte. Es begab sich in der Nacht, als Frank-Walter plötzlich wach wurde und aus heiterem Himmel meinte: „Ich habe
es! Wir machen es wie seinerzeit König Gerhard, nur andersrum“.
Die sofort herbeigeeilten Gelehrten und Schreiber konnten sich darauf zunächst keinen Reim machen, bis sie Ihren Herrn in der Bundestafelrunde und gegenüber den
anderen Schreiberlingen im Juli 2009 reden hörten. Frank-Walter versprach hier allen, dass, wenn er zum Bundeskanzler gewählt wird dafür Sorge trägt, bis 2020 vier
Millionen neue Arbeitsstellen einzurichten so dass in seinem Königreich auch wieder Vollbeschäftigung herrsche.
Alle waren begeistert von seinem Vorhaben, obgleich niemand so recht wusste, wie das bei einer fast leeren Schatztruhe zu bewerkstelligen sei. Die Schreiberlinge
erinnerten sich noch an die (Wahl)Kampfversprechen von Bundesfinanzprinz Hans Eichel v.d. SPD im Jahre 1998, der für das Volk und vor allem für die Kinder keine
neue Schuldentaler mehr aufnehmen wollte. Zudem versprach er die vorhandenen Schulden bis 2006 alle zurückzuzahlen. Nun ... er hat sich dann doch im Jahre 2006
nochmals 67,7 Milliarden Taler geliehen, aber das hat eigentlich auch niemanden interessiert, denn da waren König Gerhard und Prinz Hans ja schon gekrönt
worden.
Alle bejubelten den Vorschlag von Frank-Walter und waren sich darin einig, auch wenn es (wahrscheinlich) nicht so kommen sollte wie von ihm versprochen,
ist das ja nicht sooo schlimm, denn alle seine Vorgänger haben es nicht anders gemacht und mit einer Wahllüge das Volk für mehrere Jahre verarscht und an der
Nase herumgeführt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann führen sie auch heute noch einen fragwürdigen (Wahl)Kampf.